Windräder verursachen keine Ölpest

 

Aus der gesunkenen Bohrinsel "Deepwater Horizon" strömt mehr und mehr Öl in das fragile Ökosystem am Golf von Mexiko aus. Mit verheerenden Folgen für Mensch und Tier. Und eine Frage stellt sich mehr den je: wie kann es sein, dass Grosskonzerne und Regierungen weiter auf Offshore Bohrungen setzen und diese mit Millionen von $ subventionieren, nur um noch mehr fossile Brennstoffe, die unser Klima dauerhaft schädigen, zu fördern? 

 

 

Das Sinken der Bohrinsel "Deepwater Horizon", wobei 11 Arbeiter ihr Leben verloren, ist eine Katastrophe, dessen Umfang wir wohl erst in ein paar Wochen erfassen können. Aber jetzt ist bereits klar, dass das Ökosystem rund um das Mississippi River Delta mit seinen zahlreichen Wasservogelarten, Brutplatz für Schildkröten sowie bereits gefährdete Meerestiere, u.a. Wale und Delfine, stark gefährdet sind. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Um das Überleben der Box Schildkröten zu sichern müssen wir nicht nur auf 350 ppm zurück, wir müssen auch so schnell wie möglich Offshore Bohrungen stoppen

 

Aber nicht nur die Tierwelt und das Naturparadies sind gefährdet, auch viele Fischer werden ihrer Einkommensgrundlage beraubt. Viele der umliegenden Dörfer und Städte leben vom Fischfang bzw. vom Tourismus und fürchten nun um ihre Existenz. 

 

Nur Tage bevor die "Deepwater Horizont" sank versicherte Präsident Obama, der sich für weitere Offshore Bohrungen einsetzte, dass es sich bei dieser Ölplattform um eine der sichersten der Welt handelte, ausgestattet mit neuer Technologie, die ein Sinken nahezu unmöglich macht. Wenn es sich bei der "Deepwater Horizon" um eine der sichersten Plattformen handelt, wird schnell klar welche Risiken Regierungen und Ölkonzerne wie BP eingehen um weitere Ölvorkommen in immer schwierigeren Gegenden zu finden und zu fördern. 

 

Der Ausbau erneuerbarer Energien und ein schneller Ausstieg aus der Förderung fossiler Brennstoffe, speziell ein Ausstieg aus die Umwelt extrem belastenden und unsicheren Offshore Bohrungen stehen am Anfang auf unserem Weg zurück zu 350 ppm. Den, Windräder verursachen keine Ölpest. 

 

PS: was ihr tuen könnt - Link zu der One Million Strong against Offshore Drilling Facebook group und für alle US Amerikaner der Link zu unserer Ban Offshore Drilling Petition.