Wie erleben Menschen in Deutschland die steigenden Lebenshaltungskosten und die Klimakrise? Und welche politischen Veränderungen wünschen sie sich? Wir haben unsere Online-Community gefragt. Hunderte Menschen haben ihre Erfahrungen, Sorgen und Forderungen mit uns geteilt. Die Ergebnisse zeigen: Der finanzielle Druck ist groß – aber auch die Bereitschaft, gemeinsam für eine gerechtere Zukunft zu kämpfen.
Steigende Lebenshaltungskosten: Die finanzielle Belastung ist groß
Die steigenden Lebenshaltungskosten sind kein abstraktes Thema. Sie treffen viele Menschen ganz direkt und verschärfen die Unsicherheit angesichts der Klimakrise.
81 % der Befragten gaben an, in diesem Jahr stark bis sehr stark unter dem finanziellen Druck zu leiden.
Lebenshaltungskosten belasten uns auch emotional
Auch der Blick in die Zukunft ist von Unsicherheit geprägt. 58 % machen sich große Sorgen über die kommenden zwölf Monate. Viele fühlen sich wütend oder im Stich gelassen (30 %).
Doch die Ergebnisse zeigen auch etwas anderes: Trotz dieser Belastungen lassen sich viele Menschen nicht entmutigen. Fast die Hälfte begegnet der Krise mit Widerstandskraft, ist motiviert und bereit, gemeinsam zu handeln.
Was die Politik jetzt tun muss
Bei der Frage, wie Regierungen auf die Krise reagieren sollen, zeigt sich eine deutliche gemeinsame Haltung: Die Kosten dürfen nicht länger auf die Menschen abgewälzt werden, während fossile Konzerne weiter Profite machen.
Die Forderungen unserer Community sind klar:
86 % wollen, dass Verschmutzer endlich ihren gerechten Steuerbeitrag zahlen.
84 % fordern einen konsequenten Ausbau erneuerbarer Energien.
75 % sprechen sich dafür aus, die Wirtschaft zu elektrifizieren und fossile Energien durch saubere Alternativen zu ersetzen.
Diese Ergebnisse machen deutlich: Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit gehören zusammen. Wir brauchen politische Lösungen, die Menschen finanziell entlasten, fossile Abhängigkeiten beenden und den Zugang zu bezahlbarer, sauberer Energie für alle ermöglichen.
The Great Power Shift: Die Macht zurück in die Hände der Menschen
Die Ergebnisse unserer Umfrage zeigen, wie wichtig es ist, Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit gemeinsam anzugehen. Hinter den Zahlen stehen Menschen, die sich Sorgen um ihre Zukunft machen, Veränderungen fordern und bereit sind, selbst aktiv zu werden.
Die Erfahrungen und Forderungen unserer Community bestätigen den Kurs unserer Kampagne The Great Power Shift: Wir müssen die Macht von fossilen Konzernen zurück zu den Menschen verlagern.
Öffentliche Gelder dürfen nicht länger über Subventionen in fossile Konzerne fließen. Stattdessen müssen sie in unsere gemeinsame Zukunft investiert werden: in erneuerbare Energien, bezahlbare Energieversorgung und eine gerechte Energiewende.
Deshalb stellen wir die Forderung, die Verschmutzer zur Kasse zu bitten, ins Zentrum unserer Kampagne. Öl- und Gaskonzerne müssen ihren gerechten Steuerbeitrag leisten und für die Schäden aufkommen, die sie verursachen.
Gemeinsam wollen wir den öffentlichen Druck erhöhen, damit politische Entscheidungsträger*innen endlich handeln.
Vielen Dank an alle, die ihre Erfahrungen und Meinungen mit uns geteilt haben! Eure Stimmen helfen uns, unsere nächsten Schritte zu gestalten und gemeinsam für eine gerechte und bezahlbare Energiezukunft zu kämpfen.