1,5° C
=
Kohle, Öl und Gas im Boden lassen.

Überbringe die Nachricht

Photo: Reclaim Power, Kristian Buus

Es ist ganz einfach: Wenn wir die Erderwärmung auf unter 1,5° C begrenzen wollen, müssen Kohle, Öl und Gas im Boden bleiben.

Am 8. Oktober legt der Weltklimarat (IPCC) seinen Sonderbericht zur globalen Erwärmung um 1,5° C vor. Für uns ist der Bericht ein Aufruf zum Handeln.

Damit überhaupt eine Aussicht darauf besteht, die Erwärmung auf unter 1,5° C zu begrenzen, dürfen keine weiteren Kohle-, Öl- oder Gasprojekte mehr realisiert werden.

Die fossile Brennstoffindustrie verursacht wissentlich die Klimakrise. Sämtliche Institutionen und sämtliche Regierungsebenen müssen ihren Beitrag dazu leisten, diese rücksichtslose Industrie zu stoppen, bevor es zu spät ist.

Wir müssen von allen Institutionen fordern, jegliche Unterstützung der Kohle-, Öl- und Gasindustrie zu beenden — ob in Form von Investitionen, Sponsoring, Subventionen oder Genehmigungen. Sie müssen sich ihr entgegenstellen, bevor es zu spät ist.

Den Bericht überbringen:

Sorge dafür, dass die 1,5°-C-Botschaft gehört wird.

Plane eine Aktion, und gebe die Kernbotschaft "1,5°C = Kohle, Öl und Gas müssen im Boden bleiben" an europäische Banken weiter, die weiterhin Projekte mit fossilen Brennstoffen finanzieren.

Dein Handeln wird die Dringlichkeit der Klimakrise vor Augen führen - und diejenigen unterstützen, die sich der Zerstörung des Hambacher Waldes in Deutschland, der TAP-Megapipeline und dem Fracking in Großbritannien widersetzen.

Du kannst einen Standort aus unserer Liste auswählen oder eine lokale Bankfiliale suchen.

Plane eine Aktion

Kernauseinandersetzungen in Europa

Hambi bleibt!

In Deutschland wollte der Kohlekonzern RWE den 12.000 Jahre alten Hambacher Wald abholzen, um einen Tagebau zu erweitern. Dank Massenprotesten konnte dies noch verhindert werden, doch der Kampf für den schnellsmöglichen Kohleausstieg in Deutschland ist noch nicht gewonnen.

Gefracktes Gas

In Großbritannien wird seit Kurzem trotz jahrelanger Proteste kommerzielles Fracking in der Preston New Road in Lancashire betrieben. Vor kurzem wurden vier Anti-Fracking-Aktivist*innen zu einer schwerwiegenden Haftstrafe verurteilt. Die Regierung versucht gerade eine neue Regelung durchzusetzen, die den Gemeinden die Macht entzieht, bei der Erteilung von Fracking-Genehmigungen mitzureden.

No TAP in Italien!

In Italien bereitet sich die lokale Gemeinde Melendugno darauf vor, ihren starken friedlichen Widerstand gegen den Bau der transadriatischen Gas-Pipeline fortzusetzen. Dieser soll voraussichtlich im Oktober diesen Jahres wieder aufgenommen werden. Im vergangenen Jahr wurde die gesamte Stadt militärisch abgeriegelt und den Demonstranten mit horrenden Geldstrafen gedroht.

Die Banken: Ein Überblick

Deutsche Bank

Zwischen 2012 und 2017 hat die Deutsche Bank satte 7 Milliarden Dollar an Unternehmen bereitgestellt, die den Ausbau der deutschen Kohle fördern und eine neue Generation fossiler Gasinfrastruktur in ganz Europa vorantreiben. Dazu gehört auch der Kohlekonzern RWE, der den Hambacher Wald zerstören wollte, um weiter Kohle aus dem Boden zu holen.

Barclays

Barclays steht an der Spitze der europäischen Liste der Geldgeber für fossile Brennstoffe. In den letzten 5 Jahren hat die Bank 15 Unternehmen mit über 30 Milliarden Dollar finanziert, darunter Unternehmen, die Fracking-Pläne in Großbritannien vorantreiben.

Intesa Sanpaolo

Grundbesitzer*innen oder Anwohner*innen, die vom Bau der transadriatischen Pipeline betroffen sind, können eine gewisse Kompensation erhalten - aber dafür müssen sie ein Konto bei Intesa Bank eröffnen. Diese finanzierte aber den Pipeline Baku-Tbilisi-Ceyhan im Jahr 2004 und die Dakota Access Pipeline und ist somit auch eine wichtige Anlaufstelle für die TAP-Gesellschaft, die finanzielle Unterstützung für den Pipeline-Bau benötigt.

Defund: 1.5°C

Wie Banken die Klimakrise vorantreiben

Die großen Banken reden gerne darüber, was sie alles für das Klima tun, während sie jedes Jahr Hunderte Millionen Euro in neue Kohle-, Öl- und Gasprojekte investieren. Es ist an der Zeit, dass wir das verhindern.

Wir fordern:

  • Keine Projektfinanzierung und Finanzdienstleistungen für Kohle-, Öl- und Gasprojekte mehr.
  • Keine Unternehmensfinanzierung mehr für Kohle-, Öl- und Gasunternehmen
  • Keine Aktien oder Bonds solcher Firmen mehr zu emittieren.

Defund: Geld raus aus Kohle, Öl und Gas - ein Leitfaden für Europa Lese mehr darüber, wie Banken die Klimakrise finanzieren.Erfahre mehr:

Das steht auf dem Spiel

Eine starke, kreative, mutige Klimaschutzbewegung ist unsere einzige Hoffnung, wenn wir die Klimakrise bewältigen wollen. Unsere Bewegung muss auf der Grundlage von Gerechtigkeit und wissenschaftlichen Fakten aktiv werden und die Grenzen dessen verschieben, was möglich ist.

Ganz normale Menschen mit unterschiedlichstem Hintergrund führen schon jetzt auf der ganzen Welt die Klimaschutzbewegung an. Im People’s Dossier zu 1,5° C finden sich Geschichten dieser Aktiven und ihrer Mitstreiter*innen, die sich gegen Kohle-, Öl- und Gasprojekte zur Wehr setzen und für einen schnellen, gerechten Übergang zu 100 % erneuerbarer Energie eintreten.

Lade dir das gesamte People’s Dossier (PDF) herunter oder lies dir unten die Geschichten durch.

Anmeldung

Updates erhalten:

350.org lebt davon, dass Menschen wie du auf der ganzen Welt mitmachen.

Melde dich an und lass dich per E-Mail informieren, wo und wann du etwas bewirken kannst.

Anmelden:

Hallo !

Wir haben deine Kontaktdaten noch vom letzten Mal – du kannst einfach unten auf die Schaltfläche klicken, um fortzufahren.

Nicht ? Ausloggen

Mit dieser Aktion stimmst du unseren allgemeinen Geschäftsbedingungen und Datenschutzrichtlinien zu. Du kannst dich jederzeit wieder abmelden.

Mit dieser Aktion stimmst du unseren allgemeinen Geschäftsbedingungen und Datenschutzrichtlinien zu. Du kannst dich jederzeit wieder abmelden.