Presse- und Medienbereich

Einführung

350.org baut eine globale Bewegung zur Lösung der Klimakrise auf. Unsere Online-Kampagnen, unsere Graswurzelorgansationsform und unsere öffentlichen Großaktionen zum Klimawandel werden von einem globalen Netzwerk organisiert, das in über 188 Ländern aktiv ist.

Aktuelle Pressemitteilung

3. Mai 2016

Start einer globalen Aktionswelle für den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen

PRESSEMITTEILUNG — zur sofortigen Veröffentlichung

  1. Mai 2016

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Größter ziviler Ungehorsam in der Geschichte der Umweltbewegung

WELTWEIT — Mit dem heutigen Tag beginnt unter dem Motto Break Free eine globale Welle friedlicher direkter Aktionen auf sechs Kontinenten gegen die gefährlichsten Kohle-, Öl- und Gasprojekte der Welt, die 12 Tage andauern wird. Den Auftakt macht heute eine Aktion in Großbritannien, bei der Hunderte Menschen den größten Kohletagebau des Landes lahmlegen. Zum Ende der globalen Aktionsreihe werden über Pfingsten Tausende Menschen in der Lausitz erwartet, um die Förderung in einem der größten Braunkohletagebaue Europas zu stoppen.

2015 war das wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen und auf der ganzen Welt sind Menschen bereits von den Folgen des Klimawandels betroffen. Vom Anstieg der Meeresspiegel bis hin zu extremen Stürmen: Nie war es so wichtig wie heute, etwas gegen den Klimawandel zu tun. Zudem steckt die Kohle-, Öl- und Gasindustrie in einer beispiellosen Krise: Preisverfall, massives Divestment, das neue Klimaschutzabkommen und eine ständig wachsende Bewegung, die den Wandel fordert. Die Zeit ist reif wie nie zuvor für eine gerechte Energiewende.

Um diesen Augenblick zu nutzen, tun sich Aktivist*innen mit besorgten Bürger*innen zusammen, die gegen den Klimawandel angehen wollen — von internationalen Gruppen über Gemeinschaften vor Ort bis hin zu Einzelpersonen. Sie alle tun sich zusammen, um den Druck auf Energieversorger, aber auch Kommunen und Regierungen zu erhöhen, die notwendigen Maßnahmen und Investitionen für den vollständigen Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas umzusetzen.

Weltweit gehen Menschen mit Aktionen friedlichen zivilen Ungehorsams voran, da noch sehr viel mehr geschehen muss, um die Folgen der Klimakrise abzuschwächen. Dazu gehört auch die Forderung, dass die Regierungen über ihre Selbstverpflichtungen hinausgehen, die sie mit dem im vergangenen Monat unterzeichneten Pariser Klimaschutzabkommen eingegangen sind.

Um der derzeitigen Klimakrise zu begegnen und die globale Erwärmung unter 1,5 °C zu halten, müssen Kohle-, Öl- und Gasprojekte eingestellt und die bestehende Infrastruktur ersetzt werden — gerade jetzt, da erneuerbare Energien so erschwinglich und so weit verbreitet sind wie nie zuvor. Dies lässt sich nur erreichen, wenn Kohle, Öl und Gas im Boden bleiben und der Übergang zu 100 % erneuerbaren Energien beschleunigt wird. Während der Break-Free-Aktionswelle erheben sich Menschen weltweit, um dafür zu sorgen, dass dies auch wirklich geschieht.

Vom 3. bis 15. Mai finden unter anderem folgende Aktionen statt:

  • Australien: Am 8. Mai versammeln sich über 600 Menschen in Newcastle, dem größten Kohlehafen der Welt. Sie werden ihre Entschlossenheit zeigen, das Klima zu einem entscheidenden Wahlkampfthema für die bevorstehenden Wahlen zu machen und sich auch weiterhin gegen die Kohle zu wehren — ganz gleich, wer auf dem Stuhl des Premierministers sitzt.
  • Brasilien: An drei Orten, die über das ganze Land verteilt sind, finden Aktionen statt. Während der Landwirtschaftsmesse in Maringa (5.-15. Mai) gibt es am 6. Mai eine Großdemonstration für ein Fracking-Verbot. Am 7. Mai kommen Tausende zu einer Aktion gegen Fracking nach Toledo. Und am 14. Mai findet in Pecem, Ceará, eine Demonstration und Großaktion des zivilen Ungehorsams gegen ein Kohlekraftwerk statt.
  • Kanada: Am 13. und 14. Mai werden in Vancouver mehrere Hundert Menschen zu Wasser und zu Land gegen die geplante Transmountain-Teersand-Pipeline von Kinder Morgan vorgehen und das Westridge-Schiffsterminal einkesseln.
  • Ecuador: Am 14. Mai organisiert Yasunidos eine Aktion, zu der Menschen aus dem ganzen Land erwartet werden. Ihre Forderung lautet, das Öl im Boden zu lassen und den Yasuni-Nationalpark zu schützen.
  • Deutschland: Am Wochenende vom 13. bis 15. Mai werden einige Tausend Aktivist*innen in der Lausitz erwartet. Sie werden mit Aktionen des zivilen Ungehorsams die Förderung in einem der größten Braunkohletagebaue Europas, der vom schwedischen Konzern Vattenfall derzeit zum Verkauf angeboten wird, stoppen. Die Aktion wird den potenziellen Käufern demonstrieren, dass jegliche Entwicklung der Kohleförderung auf Widerstand stoßen wird. Die Bewegung wendet sich gegen die profitorientierte Zerstörung der Kohle-, Öl- und Gaskonzerne und fordert den Ausstieg aus fossilen Energieträgern.
  • Indonesien: Am 11. Mai findet vor dem Präsidentenpalast in Jakarta eine Großkundgebung statt, zu der Tausende Menschen erwartet werden. An der Aktion werden sich Menschen aus zahlreichen Gemeinden beteiligen, die den Widerstand gegen Kohleprojekte überall im Land anführen. Die Mobilisierung wendet sich an Präsident Joko Widodo mit der Forderung, seinen ehrgeizigen 35.000-Megawatt-Energieplan zu korrigieren und dabei auf erneuerbare Energien statt auf Kohle zu setzen. Wenige Tage später finden weitere Aktionen auf dem Gelände von Kohle-Infrastrukturanlagen statt.
  • Neuseeland: Vom 4. bis 15. Mai werden mehrere Hundert Menschen aus ganz Neuseeland die Geschäfte der ANZ-Bank lahmlegen, einer der größten Investoren und Geldgeber der Kohle-, Öl- und Gasindustrie in Neuseeland. Geplant sind Blockaden, Störaktionen und Culture Jamming im ganzen Land.
  • Nigeria: Im Niger-Delta werden an drei symbolträchtigen Orten Aktionen stattfinden, um zu zeigen, was passiert, wenn das Öl versiegt und die Menschen dort mit der kontaminierten Umwelt, aber ohne den Reichtum zurückgelassen werden. Bei einer Aktion in Ogoniland wird die Forderung gestellt, jahrzehntealte Ölverschmutzungen zu beseitigen. Außerdem soll gezeigt werden, wie die Menschen der Macht der Ölkonzerne widerstehen und dafür sorgen können, dass das Öl im Boden bleibt, wo es hingehört. Eine weitere Aktion findet an der Atlantikküste statt, wo die Offshore-Quellen von Exxon häufig undicht sind, die Fischerei in Mitleidenschaft ziehen und die Lebensgrundlagen der Küstenbewohner*innen schädigen.
  • Philippinen:  Am 4. Mai treffen sich in Batangas City Kohlegegner*innen aus dem ganzen Land zu einer Klimademonstration mit voraussichtlich 10.000 Teilnehmenden. Dort plant JG Summit Holdings auf einer 20 Hektar großen Fläche im Stadtteil Pinamucan Ibaba den Bau eines 600-Megawatt-Kohlekraftwerks. Die Menschen werden fordern, dass das Kohlekraftwerk in Batangas und ebenso alle anderen 27 im Land geplanten Kraftwerke nicht gebaut werden.
  • Südafrika: In zwei Aktionen mit jeweils mehreren Hundert Teilnehmenden werden die Auswirkungen der Kohle und des Klimawandels angeprangert. Am 12. Mai werden sich Menschen in Witbank, einer der Städte mit der höchsten Umweltverschmutzung überhaupt, versammeln, um auf die Auswirkungen des Klimawandels aufmerksam zu machen. Am 14. Mai richtet sich eine zweite Aktion gegen das Anwesen der Familie Gupta in Saxonwold, Johannesburg.
  • Türkei: In einer Großaktion bei einer Schlackendeponie in Aliağa (in der Nähe von Izmir) am 15. Mai wird unter der Führung von Anwohner*innen der Stopp von vier konventionellen Kraftwerksprojekten in der Umgebung gefordert. Bei dieser Aktion verbinden sich mehrere Kämpfe gegen einzelne Kohlekraftwerke zum gemeinsamen Widerstand gegen die Pläne der derzeitigen türkischen Regierung, die die Nutzung der Kohle im Land massiv ausbauen will.
  • Großbritannien: Am 3. Mai versammelt das Netzwerk Reclaim the Power mehrere Hundert Menschen am größten Kohletagebau des Landes: Ffos-y-fran in der Nähe von Merthyr Tydfil in Süd-Wales. Die Aktion findet nur zwei Tage vor der Wahl zur Nationalversammlung für Wales am 5. Mai statt. Die walisische Nationalversammlung stimmte im April 2015 für ein Tagebau-Moratorium, das allerdings noch nicht rechtsverbindlich ist.
  • USA: Aktivist*innen werden vom 12. bis 15. Mai sechs wichtige Bereiche der Kohle-, Öl- und Gasindustrie im ganzen Land aufs Korn nehmen, darunter die neuen Teersand-Pipelines im Mittleren Westen mit einer Aktion in der Nähe von Chicago und das Fracking in den Mountain States mit einer Veranstaltung in der Umgebung von Denver. Eine Aktion richtet sich gegen sogenannte „Bombenzüge”, die durch Fracking gewonnenes Öl und Gas zu einem Hafen in Albany im Bundesstaat New York transportieren, eine weitere gegen die verheerende Umweltverschmutzung durch die Raffinieren von Shell und Tesoro nördlich von Seattle. Außerdem gibt es Aktionen in Washington D.C. gegen die Offshore-Bohrungen in der Arktis, im Atlantik und im Golf von Mexiko, sowie gegen gefährliche Öl- und Gasbohrungen in Los Angeles.

ZITATE:

„Mit den Kampagnen und Großaktionen gegen die gefährlichsten Kohle-, Öl- und Gasprojekte der Welt – von den Kohlekraftwerken in der Türkei und auf den Philippinen über die Kohlereviere in Deutschland und Australien bis hin zum Fracking in Brasilien und den Ölquellen in Nigeria – will Break Free die Macht der Kohle-, Öl- und Gasindustrie brechen, ihre Umweltverschmutzung beenden und eine nachhaltige Zukunft einleiten.” May Boeve, Geschäftsführerin von 350.org  

„Noch nie gab es eine größere oder besser abgestimmte Aktionswelle gegen die Pläne der Kohle-, Öl- und Gasindustrie, die unsere Erde aufheizen — und für die gerechte, faire und nachhaltige Welt, die in Griffweite liegt. Im wärmsten Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen sind wir entschlossen, den schlimmsten Umweltverschmutzern auf diesem Planeten politisch einzuheizen.” Bill McKibben, Mitbegründer von 350.org

„Die Menschen, die an vorderster Front gegen den Klimawandel kämpfen, werden nicht warten, bis die Regierungen endlich aktiv werden. Sie ergreifen selbst mutig die Initiative und die Welt muss auf sie hören. Das Pariser Abkommen war nur möglich, weil sich Millionen Menschen seit vielen Jahren für Klimagerechtigkeit einsetzen. Jetzt, da sich die Regierungen zu Maßnahmen verpflichtet haben, müssen wir sicherstellen, dass sie sich an den wissenschaftlichen Erkenntnissen orientieren und ihre Versprechen einlösen. Der einzige Weg, den Klimawandel zu überleben, führt über eine schnelle, gerechte Energiewende mit 100 % erneuerbaren Energien, sodass Öl, Kohle und Gas im Boden bleiben.” Jennifer Morgan, Internationale Geschäftsführerin von Greenpeace International

„Jetzt ist der Zeitpunkt für eine Energiewende, die von der Basis ausgeht und die nicht nur einen Energieträger gegen den anderen austauscht, sondern die Ursache von Umweltzerstörung und sozialer Ungerechtigkeit in Angriff nimmt: die Macht von Konzernen, die nur nach Gewinn streben.” Hannah Eichberger von Ende Gelände

„Überall auf den Philippinen fordern Menschen, dass die Regierung sämtliche Pläne, Genehmigungen und Bauvorhaben für neue Kohlekraftwerke und -gruben auf den Philippinen zurückzieht und maßgebliche Schritte unternimmt, um bereits vorhandene zu schließen. Wir brauchen starke Maßnahmen zum Ausstieg aus den fossilen Brennstoffen und allen schädlichen Energiequellen. Eine vollständige Energiewende zu erneuerbaren Energien ist nicht nur möglich, sondern dringlich.” Lidy Nacpil, Koordinatorin des Asian Peoples Movement on Debt and Development (APMDD) und Mitkoordinatorin der Global Campaign to Demand Climate Justice

„Der Ausstieg aus den fossilen Brennstoffen ist ein Votum für das Leben und den Planeten. Das von den Regierenden unterzeichnete Pariser Abkommen ignoriert, dass die Verbrennung von Kohle, Öl und Gas die Hauptursache der Erderwärmung ist. Mit diesen Aktionen pochen die Völker der Welt darauf, dass wir uns aus der Abhängigkeit von den fossilen Brennstoffen befreien müssen. In Nigeria stellen wir außerdem die Forderung, die von den Ölkonzernen verursachte extreme Kontamination im Nigerdelta zu beseitigen.” Nnimmo Bassey, nigerianischer Aktivist der Health of Mother Earth Foundation.

„Wir stehen an einem Scheideweg der Menschheit. Entweder setzen wir den Weg der Zerstörung durch die Förderung fossiler Brennstoffe fort oder wir entscheiden uns für den Übergang zu einem nachhaltigen Lebensstil. Wir brauchen keine weiteren Teersand-Pipelines, sondern ambitionierte Projekte im Bereich der erneuerbaren Energien. Diese Pipelines werden von den Menschen vor Ort und den indigenen Völkern, die unter ihnen zu leiden haben, nicht unterstützt. Wenn wir die Infrastruktur für fossile Brennstoffe weiter ausbauen, dann brechen wir unser Versprechen, in Kanada unseren Teil zur Bewältigung der globalen Klimakrise beizutragen, die auf dem ganzen Planeten jetzt schon spürbar ist.” Melina Laboucan-Massimo, Lubicon Cree First Nation, Klima- und Energie-Aktivistin für Greenpeace Canada und Vorstandsmitglied von 350.org

„Ich bin unglaublich begeistert und optimistisch, was die Situation der Klimabewegung betrifft, wenn nur dieser Wettlauf gegen die Zeit nicht wäre. Der Klimawandel vollzieht sich schnell und heftig und ist verheerend. Unsere Bewegung ist stark, aber wir müssen noch stärker werden.” Naomi Klein, preisgekrönte Journalistin und Autorin

„Dank der Macht der Menschen in unseren Städten, unseren Dörfern und an der Front des Klimawandels haben wir es zu einem globalen Klimaabkommen gebracht — aber wir hören jetzt nicht auf. Wir brauchen weitere Maßnahmen und es muss schneller gehen. Erneut erhebt sich die Zivilgesellschaft, um dafür zu kämpfen, dass sich unsere Gesellschaften von den fossilen Brennstoffen befreien, und um sie noch schneller in eine gerechte Zukunft mit 100 % erneuerbaren Energien zu führen.” Wael Hmaidan, Direktor von Climate Action Network

„Kraftwerke, die mit fossilen Brennstoffen betrieben werden, fügen den Menschen und Ökosystemen in ihrer Umgebung extremen Schaden zu. Darüber hinaus sind sie eine Gefahr für das Land und den ganzen Planeten, denn sie gehören zu den Hauptursachen des Klimawandels. Es ist unmoralisch, zukünftige Generationen mit den Kosten falscher Energieentscheidungen von heute zu belasten. Es ist Zeit, die Ära der fossilen Brennstoffe zu beenden.” Erzbischof Ramon Arguelles, Erzbischof der römisch-katholischen Erzdiözese Lipa, Philippinen

 

KONTAKT:

Melanie Mattauch, Europe Communications Coordinator 350.org, melanie@350.org, +49-151-5812-0184

Hoda Baraka, Global Communications Manager 350.org, hoda@350.org, +1-347-453-6600

 

FÜR DIE REDAKTION:

 

Unter folgendem Link finden sie weiteres Pressematerial zu Break Free inklusive häufig gestellten Fragen und Kontakte für die einzelnen Aktionen

 

FOTOS UND VIDEOS (werden über die gesamte Dauer von Break Free ständig aktualisiert):

Fotos:breakfree2016.org/pressphoto

Videomaterial: breakfree2016.org/pressvideo

 

Ältere Pressemitteilungen

9. März 2016 Weltweite Aktionen zivilen Ungehorsams forcieren Abschied von Kohle, Öl und Gas
12. Dezember 2015 Reaktion von 350.org und Bill McKibben auf den Abschlusstext des Klimaschutzabkommens
25. November 2015 Vor Pariser Klimagipfel geht die Welt auf die Straßen
24. November 2015 Allianz stoppt als weltgrößter Versicherer Investitionen in Kohle
6. November 2015 350.org Stellungnahme zur Ablehnung der Öl-Pipeline Keystone XL durch das Weiße Haus
30. Oktober 2015 350 Reaktion auf den heute veröffentlichten INDC-Synthesebericht des UN-Klimasekretariat UNFCCC
1. September 2015 Klimaschützer fordern im Vorfeld des Pariser Klimagipfels Geldanlagen aus fossilen Brennstoffen abzuziehen
1. Juli 2015 Mit 300.000 Unterschriften und einer Menschenkette vor dem Kanzleramt für den Kohleausstieg
18. Juni 2015 350.org reagiert auf die Umwelt-Enzyklika von Papst Franziskus
1. Dezember 2014 Bill McKibben und 350.org erhalten Alternativen Nobelpreis

 

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