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10. Januar 2023

Räumung von Lützerath führt zu bundesweiten Protesten gegen Deutsche Bank

Am 11.01 werden Menschen in Aachen, Berlin, Lüneburg, Potsdam, Konstanz und vielen anderen Städten des Landes Deutsche-Bank- und Postbank-Filialen aufsuchen. Durch unterschiedliche Aktionsformen bringen sie ihren Protest an der Finanzierung von RWE zum Ausdruck. Dabei wird das gelbe “X”, Symbol für den Widerstand in Lützerath, Teil des Aktionsbildes.

Nach bundesweiten Solidaritätsaktionen im Zuge der Räumung von Lützerath richten sich die Proteste nun direkt an die Finanzierer von RWE. Die Deutsche Bank gehört zu den Hauptinvestoren des Kohle-Konzerns, weshalb das „Lützerath Bleibt”-Bündnis und Aktive aus verschiedenen Klimagruppen zu Aktionen vor den Bankgebäuden in ganz Deutschland aufrufen.

Die Räumung des Dorfes Lützerath hatte in den vergangenen Wochen in der Klimabewegung große Wellen geschlagen. Am Sonntag, dem 08.01.2023, waren mehrere tausend Aktive nach Lützerath gereist, um die Räumung des Dorfes durch RWE zu verhindern. Klimagruppen wie 350.org haben bereits in der Vergangenheit auf die Relevanz der Finanzierer von Kohle-, Öl- und Gas-Konzernen aufmerksam gemacht. Einer der wichtigsten Finanzierer von RWE ist die Deutsche Bank mit ihren Tochtergesellschaften wie der Postbank.

“Ohne die Unterstützung von Finanzierern wie der Deutschen Bank wäre dieses dreckige Geschäft nicht möglich. Deswegen liefern wir der Deutschen Bank vor ihrer Filiale in der Wilhelmgalerie ein bisschen Kohle und zeigen so die schmutzige Verbindung auf.” – Daniela L., Potsdam 

Ende 2021 hat die Deutsche Bank mit über 1,2 Mrd. € in europäische Kohleunternehmen investiert, davon über 378 Mio. € in RWE. Zusätzlich zu diesen Investitionen hat die Deutsche Bank zwischen 2019 und 2021 435 Mrd. € an Krediten für RWE bereitgestellt. Dieses Geld wird für den Ausbau von Tagebauen und die Zerstörung von Dörfern verwendet.

RWE ist einer der Konzerne, die dieses Jahr erneut Rekordprofite eingestrichen haben, während viele Menschen in Deutschland momentan Existenzängste ertragen. Gleichzeitig zerstört er durch den Kohleabbau unsere Lebensgrundlagen.” – Kiki Köffle, Konstanz

Neben den geplanten dezentralen Aktionen hat 350.org die Online-Kampagne “Neues Jahr, neue Bank: #breakupwithDeutscheBank” zu Beginn des Jahres ins Leben gerufen. Sie richtet sich an Personen, die ein Konto bei der Bank besitzen und bittet sie, es zu schließen. Für Interessierte ohne Konto werden andere Möglichkeiten angeboten, Druck auf die Bank auszuüben. Abgesehen von RWE ist die Deutsche Bank Geldgeber von weiteren fossilen Konzernen, die schädliche Projekte auf der ganzen Welt betreiben. (Quelle: https://www.coalexit.org/bank/deutsche-bank).

“Banken stehen oft als neutrale Institutionen da, aber in Wirklichkeit entscheiden sie, welche Sektoren und Projekte finanziert werden. Und sie wehren sich mit der reichsten Lobby des Landes gegen jede Regulierung, vor allem gegen jeden Versuch, ihre Investitionen in fossile Brennstoffe zu begrenzen.“ – Sofia Rodriguez, 350.org 

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Kate Cahoon, 350.org Deutschland

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Sofia Rodriguez, 350.org Deutschland

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