Wenn Steuergelder in Billionenhöhe und unsere Zukunft auf dem Spiel stehen, dann stehen Menschen dann gehen Menschen auf die Straße und verschaffen sich Gehör.

Als sich am 18. Juli die Finanzminister*innen und Zentralbankchef*innen der G20-Staaten trafen, um über Wirtschaftsimpulse zur Überwindung der Coronaviruskrise zu beraten, erreichte sie mit einer Aktions- und Protestwelle von Südafrika bis zu den Philippinen eine klare Botschaft:

Statt der immer gleichen Rettungsschirme für Kohle-, Öl- und Gaskonzerne, industrielle Umweltverschmutzer und Konzernchefs brauchen wir echte Grundsätze für einen gerechten Weg aus der COVID-19-Krise, die in eine menschenwürdige, lebenswerte Zukunft für alle führen.

Hier einige starke Momentaufnahmen aus der ganzen Welt:

Bangladesch

Noch während die Region mit den schlimmsten Überschwemmungen der letzten Jahre zu kämpfen hat, inszenierten Aktive aus dem ganzen Land eindrucksvolle Aktionen an Orten, die durch den Abbau fossiler Brennstoffe und den Anstieg des Meeresspiegels bedroht sind. Dabei trugen sie Masken mit der Aufschrift „Just Recovery”.


Europa

Vor den Toren der einflussreichsten Wirtschaftsinstitutionen in England, Deutschland und Belgien fanden gezielte Aktionen statt, mit denen sie aufgefordert wurden, mehr zu tun.

Ende Gelände Aktivist*innen in Overalls blockierten sogar den Eingang der Europäischen Zentralbank in Frankfurt. In London standen Leute im Morgengrauen auf und projizierten ein grandioses Warnvideo auf die Außenmauern des Finanzministeriums und der Bank of England.

Südafrika

In mehreren südafrikanischen Städten wurden Transparente entrollt. Die Forderungen drehten sich um die Versorgung marginalisierter und strukturell benachteiligter Menschen, Pflegearbeit und den Stopp der Finanzierung fossiler Brennstoffe.

Klerksdorp

Pretoria

Philippinen

 

Brasilien

In Porto Alegre projizierten Aktive ihre Forderung, keine Kohle mehr zu finanzieren, auf die Mauern der größten Bank im Süden Brasiliens.

Das sind nur einige der vielen Online- und Offline-Aktionen. Dies ist erst der Anfang. Die Bewegung für einen gerechten Weg aus der COVID-19-Krise wird von Tag zu Tag stärker. Ihr könnt euch in Gruppen vor Ort für eine klimagerechte Zukunft engagieren. Hier findest du Kampagnen in deiner Region.