Das Treffen wird maßgeblich beeinflussen, wie in Europa mit der Krise umgegangen wird. Gerade jetzt, inmitten der Corona-Krise, muss die Sorge für Patient*innen, für Arbeiter*innen und füreinander im Mittelpunkt stehen. Gleichzeitig müssen jetzt die Weichen gestellt werden, um die Klimakrise zu bekämpfen.

Doch es ist möglich, dass die Entscheidungen der EZB Ungerechtigkeit und Klimakrise stattdessen verschärfen: Eine Art, wie die EZB auf die Wirtschaftskrise reagiert, ist Anleihen von Unternehmen zu kaufen. 38 fossile Unternehmen, die hauptverantwortlich für die Klimakrise sind, haben bereits davon profitiert [1]. Darunter sind Shell und Total, aber auch Fortum, das finnische Staatsunternehmen, das in den Bau des neuen Kohlekraftwerks Datteln 4 und in den massiven Ausbau von klimaschädlicher Erdgasinfrastruktur investiert.

Anstatt Rettungspakete für die fossile Industrie oder andere stark umweltverschmutzende Branchen fordern wir Investitionen in eine gerechte und nachhaltige Zukunft für alle!

Dieses Video veranschaulicht unsere Forderung:

Für Menschen, nicht für Verschmutzer

Die Europäische Zentralbank bringt gerade milliardenschwere #Corona Hilfspakete auf den Weg. Teile das Video und zeige der Europäischen Zentralbank, dass wir statt für Geld für Kohle, Öl und Gas, Investitionen in eine gerechte und nachhaltige Zukunft fordern!#Rebuild4People #JustRecoveryHier kannst du mehr über die Kampagne erfahren und sie unterstützen: https://350.org/de/menschen-nicht-verschmutzer/

Posted by 350.org Deutschland on Tuesday, April 28, 2020

 

Zeige der EZB, dass sie Menschen, nicht Klimaverbrecher unterstützen soll. 

Die Politik der EZB scheint oftmals technisch und schwer zu verstehen, doch ihre Entscheidungen beeinflussen unser Leben direkt – gerade jetzt!

Vor der Generalversammlung der EZB am 4. Juni wollen wir gemeinsam zeigen, wie wichtig diese Entscheidungen für unsere Gesellschaft und unser Klima ist. So können wir gemeinsam dafür kämpfen, dass Menschen und unser Planet, nicht Umweltverschmutzer, im Mittelpunkt einer #JustRecovery in Europa und der Welt stehen.

Deswegen rufen wir dazu auf, in der Woche vom 1. bis 4. Juni bildlich darzustellen, welche Investitionen von der EZB in unsere Zukunft wir fordern.

Hier gibt es einige Beispiele:

  • Menschen statt Umweltverschmutzer
  • Bäckereien statt Bänker
  • #LeaveNoOneBehind statt Lufthansa
  • Sozialwesen statt Shell
  • Schulen statt Superreiche
  • Solidarität statt Shell
  • Unis statt Uniper
  • Arbeiter*innen statt Abwrackprämie
  • Pflege statt Fortum
  • Gesundheit statt Großkonzerne
  • Radwege statt RWE
  • Kitas statt Klimasünder / Klimaverbrecher
  • Kultur statt Klimaverbrecher
  • Altenpfleger statt Autos
  • Lehrer*innen statt Lufthansa
  • Eltern Statt Erdgas

Beispiel: Kitas statt Kohlekraftwerke!

Kitas statt Kohlekraftwerke

 

Veröffentliche deinen Fotobeitrag in der Woche vom 1. Bis 4. Juni mit dem Hashtag #MenschenStattVerschmutzer. Tagge die ECB und ihre Präsidentin Lagarde (Twitter: @ECB / @Lagarde, Facebook: @christinelagarde).

Alternativ kannst du eine Mail mit deinen Fotos an [email protected] schicken. Wir veröffentlichen sie dann auf unseren 350-Social Media Kanälen.

Quelle

[1] Reclaim Finance: Quantitative Easing & Climate – The ECB’s dirty secret